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Interessante Texte

Gedanken, Überlegungen, Predigten ... 

Der sichtbar gewordene Vater

Predigt von Cons. Max Falschlunger
7. Sonntag der Osterzeit, 05.06.2011 - Ev Joh 17, 1 - 11a

Vielleicht hat uns schon einmal jemand gefragt: " Wie war eigentlich dein Vater? Ich habe ihn nicht mehr gekannt. Mich würde es interessieren. Kannst du mir erzählen?" Wir könnten wahrscheinlich dann einiges von unserem Vater erzählen.

Ich könnte z.B. erzählen, dass mein Vater ein eher ruhiger Mensch ware, aber auch lustig sein konnte. Ich erinnere mich noch gerne daran, wie er als .....

Verborgen und doch lebendig nah

Predigt von Cons. Max Falschlunger
Christi Himmelfahrt, 02.06.11  -  Apg 1,1 – 11, Ev  Mt. 28,16 – 20

Es kommt heute nicht so selten vor, dass ein Mann für längere Zeit seine Familie verlassen muss, um einen Auftrag für seine Firma im Ausland zu erfüllen, irgendwo einen Lehrauftrag hat. Es kommt zu Abschied. Er ver-spricht, oft anzurufen oder auf andere Weise in Verbindung zu bleiben mit der Familie. Er lässt den Kindern, der Frau vielleicht ein neues Foto zur Erinnerung zurück, .....

Dauerhafte Heilung und Heimat

Predigt von Cons. Max Falschlunger
05. Sonntag der Osterzeit, 22.05.2011, Evg. Joh. 14,1-12

Wer öfters bei sich einen Wohnungswechsel erlebt hat, hat eine Ahnung davon, was es heißt, keine feste, bleibende Heimat zu haben. Wie viele Menschen in Fukoshima, in Nordafrika, haben ihr Haus, ihre Wohnung, ihre Heimat verloren und suchen jetzt eine neue Heimat, eine Wohngelegenheit in fremder Umgebung. Gibt es einen Platz für uns alle, eine Wohnung, wo wir einmal für immer zuhause sein dürfen? Wo ist dieser Platz für uns? Wo wird dieser Ort, diese Wohnung einmal sein, von wo uns keine Haussanierung, keine Straßenverlegung, keine Flutkatastrophe, kein Atom-Supergau, keine Lawine oder Mure, kein Bürgerkrieg und Verfolgung mehr vertreiben wird? Wo wird der Kranke oder der Mensch, der immer wieder krank wird, seine endgültige Heilung und Heimat finden .....

Weltgebetstag um geistliche Berufe

Predigt von Cons. Max Falschlunger
04. Sonntag der Osterzeit, 15.05.2011

Heute, am Weltgebetstag für geistliche Berufe, ist es mir ein großes Anliegen, Euch zu bitten und einzuladen, um geistliche Berufe zu beten.
Auch wenn wir vielleicht manche Fragen haben und enttäuscht sind oder sogar leiden wegen der Vorkommnisse der letzten Zeit, spüren wir trotzdem im Seelsorgeraum, dass wir alle einerseits eingeladen sind als getaufte Christen zu leben, zu handeln, Verantwortung füreinander zu übernehmen, geistlich zu leben.

Andererseits aber spüren wir auch, dass es mehr Menschen bräuchte, die als Priester, Ordensleute, oder in einem anderen geistlichen Beruf in der Seelsorge wirken. ...

Heilige Nacht

Ev. Lk 2,1-14
Predigt von Cons. Max Falschlunger

Heute, in dieser Nacht, sind auch wir eingeladen, dieses Kind zu suchen und ihm zu begegnen, von dem die Engel den Hirten verkündeten: "Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt. Wenn wir dieses Kind in der Krippe, Gottes Sohn in diesem kleinen Kind, den Retter der Welt erkennen, kann sich in unserem ganzen Leben viel verändern.

So mancher junge Mann hat mir bei einem Taufgespräch ehrlich von sich aus gestanden: Seitdem ich Vater geworden bin, seitdem ich dieses mein Kind sehe, habe ich angefangen, nachzudenken, ......

Kirchlich getraut - geschieden - wieder verheiratet ..

Wenn Glaube und Leben in Zwiespalt geraten
- von Domkapitular i.R. Johannes Maria Dörr

Es gibt Sätze, die man nie vergisst. Als ich Mitte des letzten Jahrhunderts in München studierte und dem überdiözesanen Priesterseminar Georgianum angehörte, erzählt uns der Direktor des Seminars, der von allen hochverehrte, tief gläubige und gebildete Professor Joseph Pascher eines Tages von einem alten Pfarrer, der einen jüngeren geschiedenen Mann seiner Gemeinde sagte: ....

Warum bleibe ich in der Kirche?

Überlegungen zu den jüngsten Vorfällen
- vom Domkapitular i.R. Johannes Maria Dörr

Die Frage der Überschrift ist der Titel eines vor rund 40 Jahren erschienenen Buches ....
Dreißig namhafte Persönlichkeiten des kirchlichen, hauptsächlich aber des öffentlichen Lebens antworten auf diese Frage.

War das Kreuz Jesu Gottes Wille?

 Antwort auf eine schwierige Frage
– Vom Domkapitular i.R. Johannes Maria Dörr

„Dein Wille geschehe“, so beten wir im „Vater unser“. Was aber ist der Wille Gottes? Wie schwer es ist, diese Frage zu beantworten, merken wir, wenn wir den Satz umkehren und sagen: Nicht alles, was geschieht, ist auch der Wille Gottes. 

Die weltweite Vinzentinische Familie

Die weltweite Vinzentinische Familie feiert ein Doppeljubiläum.

Kriminell..

Seit ich von ihrem furchtbaren Unglück gelesen haben, geht sie mir nicht mehr aus dem Sinn, die junge Französin Barbara Samson. Sie war seinerzeit 19 Jahre alt und hatte schon ein Buch geschrie-ben. Es trägt den Titel: „On ne’est pas sérieux quand on a 17 ans“. Auf Deutsch könnte man das so übersetzen: „Mit 17 ist man nicht erwachsen“.

Anzug und Krawatte - ist das alles?

1986 hat es eine ganz große Fernsehpanne in Deutschland gegeben! Die ARD legte für die Silvesteransprache des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl versehentlich das Magazin der Fernsehansprache vom Vorjahr ein. Beim ZDF wurde aber die richtige, aktuelle Anspra-che ausgestrahlt. Das Überraschende aber war: Die meisten Zuschauer, die die Rede auf beiden Kanälen – ARD und ZDF – gehört hatten, bemerkten nicht, daß es zwei verschiedene Reden waren, sie bemerkten nur, daß der Kanzler einen anderen Anzug und eine andere Krawatte trug.

Seine geschenkte Zeit

Das Neue Jahr 2010 hat begonnen – für viele mit Raketen, Böllern, mit gemütlichem Zusammensitzen und mit dem Anstoßen des Sektglases; für manche beim Fernsehapparat, auf einer stillen Berghütte, an einem Wallfahrtsort, wie in St. Georgenberg, für manche mit einer stillen Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten mit Dank, Bitte, Lobpreis oder stillem Gebet.

Schwierigkeiten in der Hl. Familie

Zum Fest der Hl. Familie möchte ich Gott vor allem für die vielen Familien danken, die sich um einen guten Geist bemühen. Soweit ich es spüre, erleben viele Partner und Kinder in unserer Pfarre, bei allen Grenzen und Schwierigkeiten, die es in jeder Gemeinschaft gibt, auch Geborgenheit, Zusammenhalt, Hilfe und Freude in ihrer Familie. Jeder, jede von uns, auch wir Priester kennen Versagen und Grenzen, aber wir dürfen alle wachsen im Leben und im Glauben.

zugewandt

Aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, ER hat Kunde gebracht. (Joh 1,16,18b)

Abschied und Neuanfang...

Abschied macht viele Menschen traurig. Denken wir an die vielen Abschiede auf den Bahnhöfen, auf den Flugplätzen. Ich denke, wie schwer meiner Mutter der Abschied von unserm jüngsten Bruder fällt, wenn er wieder nach Südafrika zurück fliegt und auch un-serem Bruder - wird es diesmal das letzte Mal sein?

Heilung der Taubstummen - heute

Ein Mann, inzwischen 75 Jahre alt, musste als Kind mit ansehen, wie seine jüdische Mutter von einem SS-Mann abgeschleppt wurde, während seinem Vater mit den Stiefeln eines anderen in das Gesicht getreten wurde. Nach diesem Erlebnis konnte der Bub nicht mehr hören und sprechen. Ärzte konnten nichts ausrichten.

Perfekt - ist das alles?

Normalerweise fühle ich mich in einem einigermaßen sauberen Raum oder Haus wohl. Auch bei mir selber gefällt es mir gut, wenn nicht allzu viel herumliegt, wenn ich den Raum halb-wegs aufgeräumt habe, wenn nicht zentimeterdick Staub oder Schmutz auf dem Boden liegt. Unsere Mitarbeiter sorgen bestens dafür, daß das nicht der Fall ist. Ich trinke auch gerne aus einem sauberen Glas und esse gerne aus einem sauberen Teller. Auch dafür sorgen unsere Leute.

Entscheidung gefordert

Höchste Begeisterung haben schon viele Sportler von ihren Fans erlebt, solange sie siegreich waren. Nicht wenige von ihnen haben das innere und äußere Verlassen ihrer Anhänger erlebt, sobald sie nicht mehr die ersten Plätze errangen.

Die wirkliche Versuchung des hl. Antonius

Eines Tages kam der Teufel in der libyschen Wüste zu einem besonders heißen Fleck, wo einige böse Geister den Eremiten Antonius plagten; der Heilige jedoch widerstand ihren tückischen Gaukeleien mit Leichtigkeit.

Dreifaltigkeitssonntag

Ein Diakon erzählte vergangene Tage von einer Fahrt mit einem Bus durch ein Land. Der muslimische Chauffeur stieg zu den Gebetszeiten aus, wickelte seinen Gebetsteppich aus, betete, ließ die Fahrgäste inzwischen warten. Die christlichen Fahrgäste staunten voll Anerkennung.

Der barmherzige Samariter

In der Werbung arbeitet man oft mit Tricks, um uns zum Kauf von Produkten anzureizen: Was reizt, muss größer, mächtiger, farbiger, einfach anders daherkommen, als bisherige Produkte.

25. Sonntag im Jahreskreis

Viele von uns haben wahrscheinlich noch die Bilder vor Augen vom Pastoralbesuch des Hl. Vaters in Bayern. Sie erinnern sich, wie der Hl. Vater immer wieder Kinder ins seine Arme nahm, sie auf die Stirne küsste oder segnete. Einmal hat ihm sogar ein Sicherheitsbeamter ein Kind gebracht.

Die Wandlung am Jakobsbrunnen

In Tirol und Vorarlberg gibt es wohl durch den Touris-mus in den meisten Orten ein Informationsbüro, einen Informationsstand. Die Gäste können sich über Übernachtungsmöglichkeiten, Lage und Preis informieren. Es hat wohl noch keine Zeit gegeben, in der ...

Jesus Christus ein Popstar?

Viele Politiker, Musiker, Popstars, treten gerne in Großstädten auf, Fußballmann-schaften zeigen in großen Zentren ihre Künste, um möglichst medienwirksam zu sein.